„Gedruckte“ Kreationen aus Schokolade, Marzipan und Kartoffelpüree

Vor einigen Tagen habe ich Euch den Lebensmittel-3D-Drucker des Münchner Startups Bocusini vorgestellt. Jetzt zeigen die Macher des Druckers noch einige weitere Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Noch mehr Kreationen aus Marzipan, geschmolzener Schokolade und Kartoffelpüree:

 

Ein Blick in den Kühlschrank
oder eben auch: 26 Blicke in die Kühlschränke

Der englische Filmenthusiast Roman Holiday hat mal eben „alle Blicke in den Kühlschrank“, aus den Filmen, die ihm unter die Augen gekommen sind, zusammengeschraubt.Daraus ist eine sehr lustige Montage entstanden. Viel Spaß beim Anschauen!

Weite Montagen von Roman Holiday findet ihr hier!

Habt Ihr alle Filme erkannt? Hier ist die komplette Liste:

00:01 – 127 Hours (2010)
00:07 – The Resident (2011)
00:10 – Captivity (2007)
00:14 – Bridget Jones’s Diary (2001)
00:17 – The Nanny Diaries (2007)
00:20 – Little Manhattan (2005)
00:23 – LOL (2012)
00:24 – Ghostbusters (1984)
00:26 – Firehouse Dog (2007)
00:28 – Flight (2012)
00:32 – The Clink of Ice (Le Bruit des glaçons) (2010)
00:35 – Fight Club (1999)
00:39 – TRON: Legacy (2010)
00:42 – A Nightmare On Elm Street 5: The Dream Child (1989)
00:46 – Secretary (2002)
00:48 – 1408 (2007)
00:51 – Trouble With The Curve (2012)
00:55 – Rise Of The Planet Of The Apes (2011)
00:59 – The Incredible Hulk (2008)
01:03 – The Fifth Element (1997)
01:06 – Taken 3 (2014)
01:09 – The Jacket (2005)
01:13 – Mission: Impossible III (2006)
01:16 – The Voices (2014)
01:19 – Mrs. Doubtfire (1993)
01:22 – X2: X-Men United (2003)

(- Roman Holiday)

 

Filmtipp:
„10 Milliarden –
Wie werden wir alle satt?“

Heute mit einem Kinotipp: 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Der Film stellt sich nicht nur die o.g. Frage. Er fordert und ebenfalls auf unseren Konsum zu überdenken – und zwar nicht nur in der Quantität.
Die Frage, warum so viele Lebensmittel 8.000 km über den Erdkreis gekarrt werden müssen, beschäftigt mich schon lange und hat natürlich auch einen Einfluss auf meine Küchenkultur. Ich bin kein Gegner exotischer Lebensmittel (im Gegenteil), allerdings schaue ich sehr gerne aus dem Fenster und betrachte, was so gerade im heimischen Garten wächst. Ich empfinde es als „ein Mehr“ an Lebensqualität, wenn man die Jahreszeiten auch kulinarisch auf dem Teller erleben kann.

Ob der Film in Eurer Nähe läuft, erfahrt ihr auf dieser Website.

Regisseur Valentin Thurn hat sich seit dem Erfolg seines Dokumentarfilms „Frisch auf den Müll“ von 2011 ganz auf das Thema Ernährung spezialisiert. Wer das Thema „Essen“ als Teil einer ganzheitlichen und nachhaltigen Philosophie versteht, dem sei auch dieser Titel als Filmtipp ans Herz gelegt.

Schon heute hat jeder Sechste zu wenig Nahrung. Im Laufe des 21. Jahrhunderts soll die Weltbevölkerung auf insgesamt zehn Milliarden Menschen ansteigen, wodurch sich zwangsläufig die Frage stellt, woher die Nahrung für deren Versorgung kommen soll. Das Lager der industriellen Landwirtschaft setzt auf weitere Expansion und Massenproduktion, während die traditionelle Landwirtschaft dazu aufruft, behutsamer mit den begrenzten Ressourcen umzugehen, deren schamlose Ausbeutung die Grundlage für die Ernährung der Menschheit zerstört. In Valentin Thurns Dokumentation werden beide Seiten und Visionen für die Zukunft vorgestellt und kritisch hinterfragt. Durch diesen Ansatz wird der Zuschauer letzten Endes selbst dazu aufgerufen, sein eigenes Essverhalten und dessen potentielle Auswirkungen zu problematisieren.

– Prokino-Filmverleih

Food-Art von Martin Roller – großartig!

Der Berliner Fotograf und Objektkünstler Martin Roller hat eine sehr unterhaltsame Fotoreihe geschaffen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Und das schöne ist, bei allen Werken handelt es sich um echte Handarbeit, keine Photoshop-Tricks also.

 … Dabei lege ich hohen Wert auf realistische Settings. Bei den gezeigten Dingen handelt es sich um reale Objekte. Es sind weder 3D-Programme zum Einsatz gekommen noch habe ich die Bilder durch Fotomontagen erstellt.

Ich finde Sie großartig. Wer einen Abszug kaufen und einen echten „Roller“ an der Wand hängen haben möchte, der kann auf seiner Webseite einen Abzug bestellen:
http://martin-roller.wix.com/martin-roller

Kohlehydrate, Fette, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Lebensmittel sind nicht nur die
Summe ihrer Inhaltsstoffe!
Seit jeher und durch alle Kulturen hindurch werden Lebensmittel nicht nur zum Verzehr vorbereitet, sondern zugleich gestaltet. Und deren Zubereitung verführt uns zum Genuss. In meinen Arbeiten gebe ich den Speisen ein neues, ungewohntes Gesicht und lasse den Betrachter weitere Erfahrungsebenen wahrnehmen.

 

Mein neuer Drucker für die Küche!

Die Münchner Unternehmung Bocusini hat gerade erfolgreich Ihren 3D-Food-Drucker auf Kickstarter finanziert. Das Finanzierungsziel wurde sogar 5 Tage vor Ablauf der Kampagne erreicht.
Als „Druckmedium“ können Marzipan und geschmolzene Schokolade, aber auch Kartoffelbrei verwendet werden. Die Bilder aus dem Video sehen schon einmal spannend aus. Da kommen mir doch gleich zwei, drei gute Ideen für mein nächstes Catering-Projekt. Mal schauen, wie der Drucker in einem ersten Test in einer richtigen Küche abschneidet.

Nach einer ersten Recherche will die Unternehmung auch „Nachrüst-Pakete“ für herkömmliche 3D-Drucker entwickeln … ich bin sehr gespannt.

Hier das Kickstarter-Video.  Zur Kampagne geht es hier lang!

Weingummi-Lego-Steine
zum „Selber-Kochen“

Grant Thompson nennt sich slebst „The King of Rendom“. Seine Hacks und Experimente sind unterhaltsam; hin und wieder lernt man sogar etwas. Zum Beispiel, wie man essbare Lego-Steine herstellt.
Wie das funktioniert, könnt ihr hier im Video sehen. Mehr vom „König des Zufalls“ entdeckt Ihr hier!
Viel Spaß beim Basteln … äh, Kochen!

Le Petit Chef – die perfekte Unterhaltung für’s Catering!

Vielleicht sollten wir das mal beim nächsten Catering probieren.
Filip Sterckx und Antoon Verbeeck von Skullmapping kreieren die perfekte Illusion. Via Projektoren und Picture-Mapping lassen sie einen virtuellen Koch über den Tisch des Gastes laufen. Dieser grillt das perfekte Steak direkt auf dem Teller.

Ich sehe mich schon als Hologramm über Servietten klettern … was tut man nicht alles, um seinen Gästen einen perfekten Abend zu bereiten.

Uber wird zum Food-Taxi (kein Scherz)

Das kalifornischen Startup Uber hat es in Deutschland nicht einfach, einen Zugang zum Markt zu bekommen. Uber Pop wurde im März vom Frankfurter Landgericht verboten. Neue Dienstleistungen müssen her. Also testet (kein Scherz) Uber bereits, statt Menschen, Essen zu transportieren. Nachdem das Essen die Küche verlassen hat, soll das Essen innerhalb von 10 Minuten beim „Gast“ zuhause sein.

Uber-Fahrer sollen aber nicht zu reinen Pizza-Chauffeuren mutieren, der neue Dienst zielt auch auf die gehobene Küche. Und warum eigentlich nicht? Warum sollte man nicht richtig gutes Essen zuhause genießen dürfen? Ein Reigen der Möglichkeiten tut sich da auf.

Laut Google-Maps beträgt die Fahrzeit zwischen dem Restaurant Villa Merton und Kelkheim leider 17 Minuten … verdammt! (Der Dienst wird bisher auch lediglich in wenigen Städten in den USA angeboten)

 

(Wackel-)Tanz in den Mai

Wie könnte man den „Tanz in den Mai“ perfekt mit dem Thema Essen verbinden? Richtig, mit Wackel-Pudding.
Das dachte sich wohl auch die in London lebende Fotografin Jenny van Sommers. Unter dem Label „the poetry of puddings in motion“ ließ sie tanzen.

“Jellies all have distinct personalities and everybody relates to a different one” (- Jenny van Sommers)

Welcher Wackelpudding spiegelt Eure Persönlichkeit/Tanzstil wieder? Achtet doch mal auf Eure Mittänzer auf der Tanzfläche und ordnet sie einem Wackelpudding zu.

Jenny van Sommers hatte übrigens Unterstützung vom Künstler-Duo Bompas & Parr, die Wackelpudding schon länger als „Objekt“ für sich entdeckt haben.
Sie definieren Wackelpudding als …

“ … a vehicle to research the cross-modal correspondences of the senses, and the relationship between food and architecture.“ (- Bompas & Parr)

… oooook – meinetwegen, so lange es lecker bleibt!

Eier, wir brauchen Eier!

Eier, wir brauchen Eier (- Oliver Kahn)

Ex-Torhüter/Sport-Moderator/Food-Blogger Oliver Kahn brachte es auf den Punkt: Das Ei, ein wunderbares Lebensmittel.
Während Oliver Kahn noch den Mangel an Eiern beklagt, haben die Foodblogger foodpeopleplaces.com augenscheinlich noch ein paar Eier übrig.
Sollte es Euch nach Ostern genauso ergehen und Ihr noch Tipps zur Verwendung der übrig gebliebenen Eier sucht, dann lasst Euch doch von den Bloggern von foodpeopleplaces.com inspirieren. In ihrem kurzen Video zeigen sie, was man mit Eiern so tun kann.