IFA 2015 und ein beeindruckendes Blogger Event – Kenwood, Delonghi, Brraun – Johann Lafer und Christian Senff – meine Eindrücke

http://www.kochtrotz.de/2015/09/25/ifa-2015-und-ein-beeindruckendes-blogger-event-kenwood-delongi-braun-meine-eindruecke.de

 

Bevor ich euch gleich von einem wunderschönen, fulminanten Event berichte, möchte ich euch auch eine kurze Information beziehungsweise Aufklärung geben. 

Als Blogger*in wird man häufiger zu Events aller möglicher Couleur eingeladen. Das ist ein, teils, vermeintlich schönes Beiwerk zum Bloggen. Ihr habt möglicherweise schon bemerkt, dass ich mich sehr zurückhalte was solche Events angeht. Nun, das hat unterschiedliche Gründe. Ich will euch die wichtigsten verraten. Viele Events sind für mich einfach nicht so gut zu bewältigen, da ich oft aufgrund meiner Einschränkungen nicht alles genießen kann. Das zum einen, zum anderen muss man für solche Events immer relativ viel Zeit einplanen. Zeit, die ich teils einfach nicht habe. Ein dritter und sehr wichtiger Grund: Kosten – Kosten spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Interessante Events gäbe es genügend und Einladungen dazu auch. Dennoch bleibt sehr oft ein großer Teil der Kosten bei einem selbst hängen. Wenn Ihr je gedacht habt, das Blogger-Leben sein ein kostenfreies Paradies, dann irrt ihr leider gewaltig. Fast immer stehen enorme Verpflichtungen jedweder Veranstaltung gegenüber. So genug aus dem Nähkästchen geplaudert.

Leckere Energiebringer für einen gesunden Tag

„Neue Konzepte scheitern weniger an der Geschäftsidee als vielmehr am Gründerteam, das nicht an einem Strang zieht“, sagen Nina Rümmele und Ekaterina Bozoukova. So etwas kann bei den Betreiberinnen von „What The Food “ im Bahnhofsviertel nicht passieren. Schließlich sind sie beste Freundinnen, und das schon seit vielen Jahren. Sie haben sich beim Masterstudium kennengelernt und sofort gemerkt, dass die Chemie zwischen ihnen stimmte. Weshalb sie sich während des Auslandssemesters freiwillig ein winziges Appartement teilten. Das in der damaligen Zeit entstandene Vertrauen bildet die Grundlage für ihr heutiges Unternehmen. Und nicht nur das: „Wir kennen unsere Stärken und Schwächen, ergänzen uns prima und sind immer ehrlich zueinander. Es gibt keine andere Person, mit der wir den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hätten.“

Doch wie kam es eigentlich dazu, dass eine Unternehmensberaterin und eine Investmentbankerin in die Gastrobranche eingestiegen sind? „Nina ist Vegetarierin und hat Laktose-Intoleranz“, erzählt Bozoukova. „Sich unter den Voraussetzungen in der Mittagspause gesund zu ernähren, ist in Frankfurt alles andere als leicht.“ Deshalb machten sich die Freundinnen daran, diese Marktlücke zu schließen und einen Businessplan zu entwickeln. Gesundes und leckeres Essen auf die Schnelle anzubieten, betrachteten sie von nun an als ihre Mission. Fehlte lediglich jemand, der das Ganze kulinarisch umsetzte.

Hier kam Christan Senff ins Spiel – freiberuflicher Küchenchef und gastronomischer Berater. Durch seine Ausbildung im Deidesheimer Hof, einem besternten Restaurant im gleichnamigen Ort, hatte er sich eine sehr gute Basis geschaffen. Danach stand er in einigen der besten deutschen Restaurants am Herd, arbeitete für Köche wie Christian Bau, Kolja Kleeberg und Bernd Siener. Trotz langjähriger Berufserfahrung war es gar nicht so einfach, die gewünschten Rezepte zu entwickeln. „Zutaten wie Butter und Sahne sollte ich ja nur in geringem Maße verwenden.“ Deshalb habe er sich da erst mal reinfuchsen, sich in den Produkten quasi neu entdecken müssen. Eine Ernährungsberaterin hatte außerdem ein Wörtchen mitzureden. „Deren professionelle Meinung war uns einfach wichtig“, betont Rümmele.

Das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit ist eine Speisekarte, die jede Tageszeit und viele Vorlieben abdeckt. Hinter sämtlichen Gerichten finden sich kleine Symbole: Sie dienen den Gästen als Entscheidungshilfe. Es gibt Angebote, die ordentlich Energie verschaffen, für einen klaren Geist sorgen oder ein gesundes Herz begünstigen. Dass sie auch gut schmecken, zeigt etwa die Sandwich-Variante „Quinoa Gone Wild“ (3,95 Euro). Zwischen zwei dick geschnittenen Brotscheiben mit nussigem Aroma finden sich Eisbergsalat, Tomate und Gurke (alles knackig) sowie eine Frischkäsecreme mit Orangenfilets und Paprikastückchen (noch knackiger). Als „Chicken Zoodle Caroodle“ bezeichnen die Inhaberinnen eine Kombination aus Maishuhn, Kartoffeln, Karotten-Zucchini-Spaghetti, Kräuteremulsion und Kernen (9,95 Euro). Das zarte Geflügel kommt auf den Punkt gegart, die Gemüsesorten haben durchweg Biss und schmecken intensiv nach Rosmarin sowie anderen aromatischen Gewächsen. Als Dessert oder Kraftreserve für den Nachmittag eignen sich die frisch in der einsehbaren Küche zubereiteten Smoothies (klein 3,95/groß 4,95 Euro). Überhaupt legen die Betreiberinnen auf Transparenz und Nachhaltigkeit enormen Wert: „Unsere Produkte bekommen wir größtenteils aus der Region“, erklärt Bozoukova. „Und zwar von Erzeugern, die wir persönlich besucht haben“, ergänzt Rümmele.

Ihr Angebot präsentieren die beiden in einem Ambiente, das die Handschrift von „Knallgrau“ trägt. „Wir decken relativ viele Stärken ab, doch Interior-Design gehört nicht dazu. Trotzdem haben wir es versucht, uns von den neuen Entwürfen aber bald überzeugen lassen.“ Die Bad Sodener Profis gestalteten eine kontrastreiche Einrichtung aus dunkelgrauen Wänden, hellen Holztischen und bunten Metallstühlen. Ein besonderer Hingucker ist die „Signature-Wand“: Die gemalte Obst- und Gemüse-Bar soll ein wiederkehrendes Element in allen Filialen sein, die Rümmele und Bozoukova noch eröffnen wollen. Und dass ihnen das gelingt, scheint so gut wie sicher zu sein. Schließlich ziehen die Freundlinnen auch geschäftlich an einem Strang.

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Leckere-Energiebringer-fuer-ein-gesundes-Herz.de

Zurück aus der Sommerpause
Das Hungern hat ein Ende!

Liebe Freunde, Kunden und Gäste,

ich bin zurück aus der Sommerpause. Gott sein Dank! … denn wer soll Euch denn sonst mit leckerem Essen versorgen?
Was passiert, wenn’s längere Zeit nix zu Futtern gab, zeigen die Jungs von AsapSICIENCE. Aber keine Angst; wie gesagt, ich bin ja wieder da.

Die Themen Essen und die Verstoffwechselung (im weitesten Sinne) stehen immer wieder im Mittelpunkt der YouTuber … unterhaltsam und auf den Punkt gebracht.
Ein bisschen Bildung kann ja nicht schaden. Viel Spaß dabei.

„Gedruckte“ Kreationen aus Schokolade, Marzipan und Kartoffelpüree

Vor einigen Tagen habe ich Euch den Lebensmittel-3D-Drucker des Münchner Startups Bocusini vorgestellt. Jetzt zeigen die Macher des Druckers noch einige weitere Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Noch mehr Kreationen aus Marzipan, geschmolzener Schokolade und Kartoffelpüree:

 

Ein Blick in den Kühlschrank
oder eben auch: 26 Blicke in die Kühlschränke

Der englische Filmenthusiast Roman Holiday hat mal eben „alle Blicke in den Kühlschrank“, aus den Filmen, die ihm unter die Augen gekommen sind, zusammengeschraubt.Daraus ist eine sehr lustige Montage entstanden. Viel Spaß beim Anschauen!

Weite Montagen von Roman Holiday findet ihr hier!

Habt Ihr alle Filme erkannt? Hier ist die komplette Liste:

00:01 – 127 Hours (2010)
00:07 – The Resident (2011)
00:10 – Captivity (2007)
00:14 – Bridget Jones’s Diary (2001)
00:17 – The Nanny Diaries (2007)
00:20 – Little Manhattan (2005)
00:23 – LOL (2012)
00:24 – Ghostbusters (1984)
00:26 – Firehouse Dog (2007)
00:28 – Flight (2012)
00:32 – The Clink of Ice (Le Bruit des glaçons) (2010)
00:35 – Fight Club (1999)
00:39 – TRON: Legacy (2010)
00:42 – A Nightmare On Elm Street 5: The Dream Child (1989)
00:46 – Secretary (2002)
00:48 – 1408 (2007)
00:51 – Trouble With The Curve (2012)
00:55 – Rise Of The Planet Of The Apes (2011)
00:59 – The Incredible Hulk (2008)
01:03 – The Fifth Element (1997)
01:06 – Taken 3 (2014)
01:09 – The Jacket (2005)
01:13 – Mission: Impossible III (2006)
01:16 – The Voices (2014)
01:19 – Mrs. Doubtfire (1993)
01:22 – X2: X-Men United (2003)

(- Roman Holiday)

 

Filmtipp:
„10 Milliarden –
Wie werden wir alle satt?“

Heute mit einem Kinotipp: 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Der Film stellt sich nicht nur die o.g. Frage. Er fordert und ebenfalls auf unseren Konsum zu überdenken – und zwar nicht nur in der Quantität.
Die Frage, warum so viele Lebensmittel 8.000 km über den Erdkreis gekarrt werden müssen, beschäftigt mich schon lange und hat natürlich auch einen Einfluss auf meine Küchenkultur. Ich bin kein Gegner exotischer Lebensmittel (im Gegenteil), allerdings schaue ich sehr gerne aus dem Fenster und betrachte, was so gerade im heimischen Garten wächst. Ich empfinde es als „ein Mehr“ an Lebensqualität, wenn man die Jahreszeiten auch kulinarisch auf dem Teller erleben kann.

Ob der Film in Eurer Nähe läuft, erfahrt ihr auf dieser Website.

Regisseur Valentin Thurn hat sich seit dem Erfolg seines Dokumentarfilms „Frisch auf den Müll“ von 2011 ganz auf das Thema Ernährung spezialisiert. Wer das Thema „Essen“ als Teil einer ganzheitlichen und nachhaltigen Philosophie versteht, dem sei auch dieser Titel als Filmtipp ans Herz gelegt.

Schon heute hat jeder Sechste zu wenig Nahrung. Im Laufe des 21. Jahrhunderts soll die Weltbevölkerung auf insgesamt zehn Milliarden Menschen ansteigen, wodurch sich zwangsläufig die Frage stellt, woher die Nahrung für deren Versorgung kommen soll. Das Lager der industriellen Landwirtschaft setzt auf weitere Expansion und Massenproduktion, während die traditionelle Landwirtschaft dazu aufruft, behutsamer mit den begrenzten Ressourcen umzugehen, deren schamlose Ausbeutung die Grundlage für die Ernährung der Menschheit zerstört. In Valentin Thurns Dokumentation werden beide Seiten und Visionen für die Zukunft vorgestellt und kritisch hinterfragt. Durch diesen Ansatz wird der Zuschauer letzten Endes selbst dazu aufgerufen, sein eigenes Essverhalten und dessen potentielle Auswirkungen zu problematisieren.

– Prokino-Filmverleih

Food-Art von Martin Roller – großartig!

Der Berliner Fotograf und Objektkünstler Martin Roller hat eine sehr unterhaltsame Fotoreihe geschaffen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Und das schöne ist, bei allen Werken handelt es sich um echte Handarbeit, keine Photoshop-Tricks also.

 … Dabei lege ich hohen Wert auf realistische Settings. Bei den gezeigten Dingen handelt es sich um reale Objekte. Es sind weder 3D-Programme zum Einsatz gekommen noch habe ich die Bilder durch Fotomontagen erstellt.

Ich finde Sie großartig. Wer einen Abszug kaufen und einen echten „Roller“ an der Wand hängen haben möchte, der kann auf seiner Webseite einen Abzug bestellen:
http://martin-roller.wix.com/martin-roller

Kohlehydrate, Fette, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Lebensmittel sind nicht nur die
Summe ihrer Inhaltsstoffe!
Seit jeher und durch alle Kulturen hindurch werden Lebensmittel nicht nur zum Verzehr vorbereitet, sondern zugleich gestaltet. Und deren Zubereitung verführt uns zum Genuss. In meinen Arbeiten gebe ich den Speisen ein neues, ungewohntes Gesicht und lasse den Betrachter weitere Erfahrungsebenen wahrnehmen.

 

Mein neuer Drucker für die Küche!

Die Münchner Unternehmung Bocusini hat gerade erfolgreich Ihren 3D-Food-Drucker auf Kickstarter finanziert. Das Finanzierungsziel wurde sogar 5 Tage vor Ablauf der Kampagne erreicht.
Als „Druckmedium“ können Marzipan und geschmolzene Schokolade, aber auch Kartoffelbrei verwendet werden. Die Bilder aus dem Video sehen schon einmal spannend aus. Da kommen mir doch gleich zwei, drei gute Ideen für mein nächstes Catering-Projekt. Mal schauen, wie der Drucker in einem ersten Test in einer richtigen Küche abschneidet.

Nach einer ersten Recherche will die Unternehmung auch „Nachrüst-Pakete“ für herkömmliche 3D-Drucker entwickeln … ich bin sehr gespannt.

Hier das Kickstarter-Video.  Zur Kampagne geht es hier lang!

Weingummi-Lego-Steine
zum „Selber-Kochen“

Grant Thompson nennt sich slebst „The King of Rendom“. Seine Hacks und Experimente sind unterhaltsam; hin und wieder lernt man sogar etwas. Zum Beispiel, wie man essbare Lego-Steine herstellt.
Wie das funktioniert, könnt ihr hier im Video sehen. Mehr vom „König des Zufalls“ entdeckt Ihr hier!
Viel Spaß beim Basteln … äh, Kochen!

Le Petit Chef – die perfekte Unterhaltung für’s Catering!

Vielleicht sollten wir das mal beim nächsten Catering probieren.
Filip Sterckx und Antoon Verbeeck von Skullmapping kreieren die perfekte Illusion. Via Projektoren und Picture-Mapping lassen sie einen virtuellen Koch über den Tisch des Gastes laufen. Dieser grillt das perfekte Steak direkt auf dem Teller.

Ich sehe mich schon als Hologramm über Servietten klettern … was tut man nicht alles, um seinen Gästen einen perfekten Abend zu bereiten.